Hydrographie – Sedimentecholotung

Hydrographie - Sedimentecholotung

Sedimentecholote, sogenannte Sub-Bottom-Profiler, nutzen den „parametrischen Effekt“ aus. Zwei Schallwellen unterschiedlicher Frequenz werden dabei mit hohem Schalldruck zum Gewässerboden ausgestrahlt. Aus der Differenz dieser beiden Primärfrequenzen entsteht eine sehr niedrige Sekundärfrequenz, die tief in den Gewässerboden eindringt und eine hochauflösende Abbildung der oberen Sedimentschichten liefert.
Damit sind differenzierte Aufnahmen des geologischen Untergrundes möglich. Schlammmächtigkeiten und verschiedene Sedimenthorizonte können erfasst und ausgewertet werden, die wiederum Rückschlüsse auf die Stabilität von Unterwasserböschungen, Rutschungen oder Setzungen zu lassen.
Darüber hinaus ermöglichen die parametrischen Echolote die Ortung von im Untergrund eingebetteten Objekten, wie Dükern und Pipelines oder kommen für Nachweispeilungen im Nassbaggerbereich zum Einsatz.